| Honig ein Geschenk der Natur! |
| Ein wenig Honig Geschichte Schon der Urmensch spürte den Bienen nach bis er die mit Honig gefüllten Waben ausbrechen konnte. In der Antike wurde der Honig als heil- und kraftbringendes Elixier geschätzt. Die Imkerei wurde ca. 500 n. Chr. speziell von Mönchen betrieben. Im Mittelalter waren die Honigliebhaber so zahlreich, dass sich das Handwerk der Zeidler (Honigschneider) her- ausbildete. Später versuchte man erfolgreich die Bienen näher ans Haus zu holen und eigens Behausungen zu bauen, um den Ertrag von Honig und Bienenwachs zu steigern. So ging die Waldbienenzucht allmählich in die Hausbienenzucht über. |
| Honig ist nicht gleich Honig Die Honigverordnung definiert Honig als „flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Blütennektar, andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen.“ |
| Die Honigverordnung (HVO) ist die bindende, genaue gesetzliche Bestimmung von Begriffen, Bezeichnungen und Klassifi- zierungen zum Thema Honig, beinhaltet Richtlinien für seine Beschaffenheit (Reinheitsgebot) und definiert, was Honig ist. |
Honig gibt es in einer Vielfalt von Arten
und Qualitätsstufen. |
| Traubenzuckergehalt. Flüssige Honige haben mehr Fructose. Tracht nennt man die Honigernte aus dem Nektar oder Honigtau, der überwiegend von einer be- stimmten Blüten- bzw. Pflanzenart stammt, wie z. B. Akazienblüten- und Lindenblütenhonig, oder beim Honigtauhonig der Tannenhonig. Honigtau ist das Sammelgut der Bienen von Laub- und Nadelbäumen. Honigtau stammt aus dem Siebenröhrensaft der Pflanzen unter Mitwirkung von saugenden Insekten. |
Wußten Sie schon |